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Modalitäten der Behandlung mit dem Synergo®-System
Das Synergo®-System ermöglicht zwei Behandlungsmodalitäten für das oberflächliche Zellkarzinom der Harnblase.
Adjuvante (prophylaktische) Behandlung – mit dem Ziel, das
Wiederauftreten von Tumoren nach der vollständigen transurethalen Resektion eines
Blasentumors (TURBT) bei Patienten mit intermediärem oder hohem Risiko gemäß
den Richtlinien des europäischen Urologieverbands*
zu verhindern.
Pathologisches Stadium Ta-T1, papillar oder fest, STCCB. Pathologische Stufe
I-III und CIS.
Die Behandlung besteht aus 6 wöchentlichen Einheiten gefolgt von
Erhaltungseinheiten (alle 6 Wochen).
Neo-adjuvante (ablative) Behandlung – mit dem Ziel, den oder die Tumore
zu beseitigen. Für Patienten, bei denen die vollständige Tumorbeseitigung nicht
mit einer einzigen TURBT erreicht werden kann (mehrere Orte und/oder hohe
Tumorlast), bei denen aus medizinischen Gründen keine Narkose möglich ist oder
die trotz radikaler TURBT tumor-positiv bleiben oder für aufgrund ihrer anatomisch
nicht erreichbaren Lage unresektierbare Tumore.
Die Behandlung beginnt mit 4 wöchentlichen Einheiten, wonach mittels
Video-Zystoskopie und Biopsien die Reaktionskriterien überprüft werden. Wird
eine Teilreaktion erreicht, erhält der Patient 4 weitere wöchentliche
Einheiten. Bei vollständiger Reaktion beginnt der Patient mit der adjuvanten
Behandlungsmodalität.
Jede Behandlung ist aus zwei dreißigminütigen Zyklen zusammengesetzt; diese
bestehen jeweils aus der intravesikalen Instillation von Mitomycin C (in
ablativer oder prophylaktischer Dosierung) gelöst in 50 cc sterilem
destilliertem Wasser kombiniert mit Hyperthermie bei 42±2°C verabreicht durch
das Synergo®-System.
* (Low-risk: single, Ta, G1, < 3 cm diameter; High-risk: T1, G3, multifocal
or highly recurrent, CIS;
Intermediate-risk: all other tumors, Ta-T1, G1-G2, multifocal, > 3cm diameter)
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